Eine Familie ist ein wichtiger Kern der Gesellschaft. Doch so unterschiedlich, wie die Menschen innerhalb einer Familie so unterschiedlich sind oft auch die Vermögensverhältnisse. Und wo der eine zu viel hat, hat der andere zu wenig und warum soll man da nicht ein bisschen teilen.

Nicht verschenken aber teilen

Natürlich kann man sein Geld auch oder sogar gerade innerhalb der Familie nicht einfach verschenken, nur weil jemand etwas braucht, was der andere zu viel hat. Jedoch gibt es Situationen, in denen beiden Parteien geholfen werden kann, wenn man gewisse Umverteilungen vornimmt. Das geht von steuerlichen Vorteilen bis hin zur massiven Einsparungen bezüglich der sonst von den Banken geforderten Zinsen, wenn es um das Verleihen von Geld geht. Innerhalb der Familie kann man so beispielsweise einen Kredit für den Auto- oder Hauskauf geben oder eine dringend notwendige Investition im Familienbetrieb finanzieren und dem Finanzier ist aufgrund günstigerer Steuersätze damit ebenfalls geholfen.

Bei Geld hört die Freundschaft auf

Ganz wichtig ist bei interfamiliärem Geldverleih, dass alles genauso formal sicher geregelt wird, wie mit einer Bank auch. Das heißt es müssen richtige Verträge geschlossen werden, möglichst auch notariell beglaubigt und wasserdicht auch hinsichtlich möglicher Erbschaftsregelungen und Insolvenzen. Ansonsten gibt es Streit, falls etwas Ungeplantes passiert und der wird dann innerhalb von Familien gerade beim Thema Geld meiste besonders hässlich. Wenn man aber diese Regeln beachtet, kann die Umverteilung von Kapital innerhalb einer Familie eine richtig gute Sache sein. Positiver Nebeneffekt: Auf diese Weise lässt sich auch viel Erbschaftssteuer sparen.