Keine göttliche Intervention, jetzt wird die Bank verklagt
geschrieben von JosephAug 16
Dass Banker sich vor der Hölle fürchten müssen, ist aktuell ein viel gesprochenes Wort. Seit der Bankenkrise hat sich eine regelrechte Witzkultur auf Kosten dieses Berufsstandes gebildet und der gemeine Banker hat wohl bereits Politessen und Zahnärzten in Fragen unbeliebteste Berufsgruppen den Rang abgelaufen. Jetzt wird die Deutsche Bank wegen ihrer Beteiligung an schlechter Führung der Vermögenswerte zweier Ordensgemeinschaften von diesen verklagt und die Chancen auf einen Platz im Himmel sinken weiter.
Schlechte Verwaltung des anvertrauten Weltlichen
Wer jetzt glaubt die Schwestern könnten mit Millionen spekulieren, der liegt falsch. Vielmehr gehören die katholischen Gemeinschaften der Sisters of Charity of Jesus and Maria und Holy Faith Sisters aus Irland zu einer Gruppe von 88 verschiedenen Investoren, die gemeinsam über 5 Millionen Euro in Anleihen investierten, die die Deutsche Bank und die US Bank Morgan Stanley zur Verwaltung anvertraut wurden. Diese begingen allerdings einen fatalen Fehler, der für die Investoren in weltlich-geistlicher Gemeinschaft zunächst hohe Verluste drohen ließ und schließlich einen Haufen Gebühren anfallen ließ. Denn bis zur Erholung der Anleihen fielen für die Investoren weiter Gebühren an, die bei einem schnellen und rechtzeitigen Verkauf nicht angefallen wären.
Unheilige Summen
Die Banker schliefen den Schlaf der Gerechten, als sie eigentlich die Anleihen ihrer vertrauensseligen Investoren hätten veräußern sollen. Dadurch drohte denen ein weltlicher Verlust von etwa fünf Millionen Euro. Dieser trat auch ein und der Verdienst über Gebühren belief sich auf zusätzliche acht Millionen Euro. Da die beiden Banken vertraglich zu einer schnellen Veräußerung bei Wertverlust verpflichtet waren, ziehen die Investoren zunächst vor das irdische Strafgericht.
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